Nachtleben

Innervisions

Was macht man nach einem erfolgreichen Großprojekt? Damit meine ich nicht die folgenden Tage oder Wochen, sondern direkt danach, also mitten in der Nacht. Wenn es einige der Kunden absolut nicht zurück ins Hotel zieht? Man könnte eine beliebige Bar stürmen. Oder sich für die Erstürmung des Nachtlebens entscheiden. Diese Idee fand spontan größte Zustimmung und so begab sich am vergangenen Donnerstag Nacht eine internationale Gruppe ins Berliner Nachtleben. Sehr passend, dass sich genau zu dieser Zeit eine Institution der Clubszene die Ehre gab – die Innervisions Nacht, diesmal im Cookies.

Innervisions im Cookies

Innervisions im Cookies

Die Innervisions Nacht ist vor einigen Jahren aus Dixon’s Innercity Club-Nacht hervorgegangen. Die sich wiederum auf eine Textzeile von Kevin Saunderson und Paris Grey’s 90’s House Gruppe Inner City bezieht: „We’re havin‘ Big Fun“. Genauso historisch angehaucht ist das Cookies in der Friedrichstraße. Lange Geschichten wie alles dazu kam und warum es so ist wie es ist… Ich erzähle sie hier nicht. Nur, das Cookies ist eine Institution. Sehr internationales Publikum, strenge Tür und extrem voll! Donnerstagnachts um 3:00 Uhr absolut an der 100% Grenze und man fragt sich: wie kann ein Club um diese Zeit mitten in der Woche so papp voll sein? Es lag sicher auch am Set. Seit sich Innervisions von Sonar Kollektiv emanzipierte ist es mittlerweile eben Dixon’s und Âme’s independent Label – und wurde zu Deutschlands erfolgreichstem Club-Label. Die entsprechende Party zieht seither in losen Abständen durch die Berliner Clubs. Also, eine besondere Clubnacht. Und genau so besonders und voll war es dann auch im Cookies. Das fanden unsere Gäste aus allen Teilen der Welt übrigens wirklich „totally amazing“, eine bleibende Erinnerung.



Osunlade – Envision (Dixon Version)

Henrik Schwarz musste kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen passen – gute Besserung!


Henrik Schwarz, Âme, Dixon Feat. Derrick L. Carter – Where We At (Version 3)

Danke an die Künstler und an das Cookies: alle Erlöse des Abends gingen an Kinderspiel e.V. Kreuzberg.


Âme – Basic Track

Überhaupt konnten Âme überzeugen, sehr schönes Set von den Karlsruher Badenser (oops!)


Âme – Sarari

… und selbst in der RnB Ecke – entgegen allen sonstigen Gewohnheiten – war wirklich gute Musik zu hören. Das lasse ich hier aus, denn auch die weniger House affinen Gäste hielten sich nur kurz im sehr guten RnB Bereich auf. Der Main Floor war einfach zu gut.


Junior Boys – Hazel (Ewan Pearson’s House Remix) (Dixon Edit)

„Thank you for dancing“

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