Frozen Wannsee

Ziemlich genau ein Jahr ist es her als sich der Wannsee von seiner tristen Seite zeigte. Dieses Jahr ist alles anders. Keine Tristesse, nur kalt. Sehr kalt war es in den vergangenen Wochen, andere sagen Winter dazu. Jedenfalls, der Wannsee hat genügend Eis für eine Überquerung ohne Boot. Gut, das Eis schwingt, knackt, darunter blubbert es schon mal heftig. Also anders als eine gefrorene Pfütze, und so ganz ohne finde ich das nicht.


Frozen Wannsee

Frozen Wannsee


Eingeparkt"

Eingeparkt


Flying

Flying Dutchman


Frozen

Kurierfahrt

Dem Andenken eines Engels

Der Ehrendirigent des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano, gibt dem verstorbenen Ehrendirigenten Günter Wand zu dessen 100. Geburtstag das Geburtstagskonzert in der Berliner Philharmonie. Das DSO spielt Werke von Schubert, Alban Berg und Arnold Schönberg.

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Kino

Über die wievielte Renaissance des Kino sprechen wir? Immer wieder tot geschrieben um dann einen neuen, wunderbaren Aufschwung zu erleben… Neben der Erlebnis-Gastronomie, dem Erlebnis-Event und anderen, ganz wunderbaren Erlebnissen gibt es seit einiger Zeit auch das Erlebnis Kino. Ob dies die richtige Bezeichnung ist möchte ich schon bezweifeln. Denn der gezeigte Film sollte noch immer im Mittelpunkt stehen, nicht das Drumherum. Also ähnlich wie in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen. Aber, das Auge isst bekanntlich mit. Und damit sich Ihr Magen und Rücken nicht vernachlässigt fühlen nennt sich Erlebnis-Kino in Berlin „Genussvolles Kino“. Egal wie Sie es nennen, die Astor Filmlounge am Kurfürstendamm 225 in Charlottenburg enttäuscht nicht.

Astor Filmlounge

Astor Filmlounge


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Schauen Sie mal wieder Kunst! (II)

Vor einem halben Jahr hatte ich Ihnen diesen Vorschlag schon einmal geschrieben. Es gibt sie noch, die Museen – Sie haben weiterhin die Gelegenheit. Ich möchte Ihnen heute die neue Sonderausstellung im Museum Hamburger Bahnhof nahelegen. Wieder Gegenwartskunst, wieder das Museum Hamburger Bahnhof.

Schauen Sie mal wieder Kunst!

Schauen Sie mal wieder Kunst!


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Herbst

Dieses Jahr hatten wir hier einen sehr schönen Herbst. Wunderbares Wetter bis Ende November. Wäre es nach der Winterzeit-Umstellung nicht schon so früh dunkel geworden, man hätte fast meinen können es ist noch Spätsommer, 15 Grad, Sonnenschein, in der letzten Novemberwoche, das waren mediterrane Verhältnisse. Sehr schön!

Spätsommer Ende November

Spätsommer Ende November


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Soap

Zur Abwechslung nun etwas flaches und zugleich schmieriges. Bitte achten Sie darauf, dass Sie über dieses Post nicht öffentlich reden: Sie würden dafür geächtet. Nicht nur, weil unsinniger TV-Konsum jegliche Grenzen der Vernunft sprengt und auf deutliche Mängel in Ihrer Erziehung schließen lässt. Zum anderen haben TV-Soaps einen extrem schlechten Ruf, und dies zu 99% berechtigt. Machen Sie sich nun frei von den Vorabendserien mit schlechten Skripts, Schauspielern und noch schlechterer Exekution – es gibt Serien die nicht nur einen Blick rechtfertigen.

Soap

Soap

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Innervisions

Was macht man nach einem erfolgreichen Großprojekt? Damit meine ich nicht die folgenden Tage oder Wochen, sondern direkt danach, also mitten in der Nacht. Wenn es einige der Kunden absolut nicht zurück ins Hotel zieht? Man könnte eine beliebige Bar stürmen. Oder sich für die Erstürmung des Nachtlebens entscheiden. Diese Idee fand spontan größte Zustimmung und so begab sich am vergangenen Donnerstag Nacht eine internationale Gruppe ins Berliner Nachtleben. Sehr passend, dass sich genau zu dieser Zeit eine Institution der Clubszene die Ehre gab – die Innervisions Nacht, diesmal im Cookies.

Innervisions im Cookies

Innervisions im Cookies

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Occupy Wall Street – bald auch bei uns?

Am vergangenen Wochenende tauchte in den Medien eine ganz junge Initiative aus den USA in unseren Nachrichten auf – Occupy Wall Street. Hat diese Initiative das Zeug zu einer Bewegung in den Industriestaaten, und damit auch bei uns in Deutschland?

Europäische Zentralbank (EZB) in der Abenddämmerung

Europäische Zentralbank (EZB) in der Abenddämmerung

Ein großes Leid in dieser Zeit ist die Tatsache, dass alle ernstzunehmenden Parteien nur eine grundsätzliche Meinung zur Situation um den Euro vertreten. Obwohl nicht ganz unwichtige Volkswirte oder Unternehmer öffentlich eine kritische Meinung zur Eurorettung, Bankenrettung – oder wie man die Situation im Moment auch immer nennen mag, vertreten. Es gibt quer durch die Parteien nur eine offizielle Meinung. Wer Zweifel hat wird weniger demokratisch abgewunken oder politisch unkorrekt wild beschimpft. Fakt ist jedoch, keine der ernstzunehmenden Parteien äußert sich intellektuell belastbar, kritisch zur Situation und zieht daraus wählbare Konsequenzen. Das ist nicht gut. Daran erinnerte mich heute wieder ein noch immer hängendes Wahlplakat einer rechts außen Partei auf dem stand: „Unser Geld gehört uns“ bla bla… Gleichschaltung macht nur die Radikalen stark. Soviel sollten unsere Politiker, wie z.B. Herr Pofalla, doch im Geschichtsunterricht gelernt haben.

Also musste es so kommen wie es jetzt kommt, aus den USA beginnt die Occupy Wall Street Initiative nach Deutschland zu schwappen. Noch ist diese Bewegung in New York ein relativ kleines, überschaubares Sammelsurium verschiedenster Ansichten. Im Ursprung könnte sie aus Attac hervorgegangen sein, aber sie ist neu und hat sich als Vorbild ihrer Beharrlichkeit und Verbreitung den „arabischen Frühling“ genommen. Wenngleich von vielen als weltfremd tituliert eint die Gruppe ihre gemeinsame Überzeugung, dass Banken nicht die Politik und damit die Menschen vor sich hertreiben dürfen. Es geht um die immer größere Schere zwischen arm und reich: „1% der amerikanischen Bevölkerung haben mehr Reichtum als 50% der restlichen Bevölkerung zusammen“, so eine Kernaussage. „Es fehle an vernünftigen Jobs trotz sehr guter Ausbildung“, „Politik dürfe sich nicht durch Banken und Märkte erpressen lassen“ sind weitere Aussagen.

Zuerst von den amerikanischen Medien größtenteils verschwiegen, hat sich diese Gruppe am Wochenende durch einen Marsch von der Wall Street in Manhattan nach Brooklyn, ironischer Weise durch die Polizei und deren Auflösung des Protestmarsch auf der Brooklyn Bridge, ins Bewusstsein der Amerikaner und der Welt gebracht.

Tag 12, Occupy Wall Street (Copyright by David Shankbone / CCL)

Tag 12, Occupy Wall Street (Copyright by David Shankbone / CCL)


Und nun wächst die Solidarität mit den Protestierenden sprunghaft an. Fast klar, der Filmemacher Michael Moore ist dabei, aber auch Schauspieler wie Alec Baldwin oder Susan Sarandon. Viel wichtiger scheinen aber Leute zu sein wie der Blue Chip Investor, Finanz- und Börsenguru George Soros oder der Nobelpreisträger und Ökonom Joseph Stiglitz. Und schon wächst die Gruppe in allen großen Städten der USA.

In Deutschland war für Oktober in Köln eine erste Occupy Aktion geplant. Was man in Köln machen wollte ist mir allerdings nicht so klar. Schaut man sich die verlinkte Webseite an, kommen einen auch schnell Zweifel. Vielleicht liegt es an meinem Alter? Die Formulierungen sind sehr weit links angesetzt, viel zu weit links und wie ich finde mehr als abschreckend für eine „Bewegung“. So wird es vielen gehen und ob die Verlagerung des Ortes nach Frankfurt mehr als eine handvoll immer dabei Anarchos bewegen kann, bleibt abzuwarten. Eine Idee, die die Politik zu neuem Denken hätte anregen können wird somit wohl erstmal im anarchischen Chaos versinken. Bis sich einer der politischen Kampagnenprofis der Sache annimmt. Hoffen wir mal, dass es nicht die von rechts außen sind. Also von denen, von denen hier noch immer die Wahlplakate hängen.

Nach der Wahl ist vor der Wahl: des Regierenden.

Es fällt mir nicht leicht etwas zum Ausgang der Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus 2011 zu schreiben. Für die Meisten schon wieder vergessen oder durch wilde Diskussionen über Stabilitätspakt und „Märkte“ verdrängt, haben wir Berliner nun den Salat. Neben wüsten Missverständnissen zwischen SPD und Grünen über Interpretationen oder Nicht-Interpretationen zum Ausbau der Stadtautobahn A100, der die Koalition nun bereits vor den eigentlichen Koalitionsverhandlungen zum Scheitern bringen kann, haben wir hier einen ganz besonders bunten, neuen Fleck in die Politik gewählt bekommen: Die Village People im 2011 Remix.

Politik hey ho, wir machen euch total lustig super froh (Village People 2011 Remix)

Politik hey ho, wir machen euch total lustig super froh (Village People 2011 Remix)

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Genialer Zug?

Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus war lange spannend. Dann erklärte Frau Künast Ihren Verzicht auf eine Koalition mit der CDU. Das war vor einigen Tagen, live und direkt in der rbb Wahlsendung der Spitzenkandidaten von SPD und Grüne. Der Regierende zeigte sich sichtlich geschockt, die Wahl sich ganz offensichtlich gelaufen. Zumindest die Hauptstadtpresse fällt seit kurzem in einen Schlaf der verdient Wahlmüden. Die „Bild“ spekuliert bereits über die Zusammensetzung des Rot-Grünen Senats. Alles scheint gelaufen. Nur einer der Spitzenkandidaten sieht das ganz offiziell und völlig anders. Es ist der Regierende himself. Zu recht?

Genialer Zug oder ...

Genialer Zug oder ...

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Stil vor Talent?

Schon wieder Musik? Ja, heute war auf der Rummelsburg an der Spree eine „Stil vor Talent“ Party. Ähnlich einer Label-Night bestimmen dabei die Künstler eines Labels die Musik. Das Label: „Stil vor Talent“. Warum die so heißen ist mir nicht hinreichend bekannt. Und obwohl es sich für viele um „Mädchen-Musik“ handelt ist der Name des Labels überhaupt nicht selbsterklärend.

Stil vor Talent?

Stil vor Talent?

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Schmachtfetzen

Vor einiger Zeit hatte ich hier 3 Titel aus drei Jahrzehnten gepostet. Dabei ging es um Club Musik wie ich sie gerne und häufig in den vergangenen Jahrzehnten gehört hatte. Nun, bevor ich mich mit aktueller Musik beschäftige und auch einen Mix posten werde, zuerst Musik die öffentlich eigentlich niemand mag, zumindest wird es nur seltenst zugegeben: Schmachtfetzen. Ich spreche nicht von irgendwelchen Rock-Balladen à la Kuschel-Rock… also, das muss ich mir nicht mal verkneifen. Nein, es geht immer noch um tanzbares. Und damit meine ich nicht den Steh-Blues.
Ich weiß, dass mir dieses Posting hier einige übel nehmen werden oder verwirrt den Kopf schütteln – aber, so ist das eben manchmal.

Zuerst, Kenni Lattimore „If I Lose My Woman“ im Masters At Work Remix. Fast 9 Minuten Leiden auf höchstem Niveau. Denn wer leidet so sehr bei der Frage, ob er der Stärke sein würde wenn „sie“ ihn verließe? Vielleicht ist ja Zeit noch etwas zu ändern? Auf jeden Fall ein toller Schmachtfetzen: Allzeitklassiker! (360p)

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